Mittwoch, 3. Juli 2019

Back home

Hey guys,
on request I´ll for now continue to write this blog.
Yes, I safely arrived back home. The flight was pretty good, but I had a delay because of a tornado warning, which was pretty annoying. Saying goodbye was harder than I imagined. I never tried to think about me actually leaving before but once I was at the airport it actually hit me and it to be honest, still is, was super unreal. I still feel like I´ll be back soon.
Enough sadness for now. Germany´s summer is pretty hot so far, so the transition wasn't hard. Besides that I'm already back at school, which is also better than imagined. My new class is really nice (im in a new class because the American credit doesn't transfer) and I already found new friends.
Other than that I am just meeting up with friends, drinking beer (lol that's not quite true) and having a good time.
Im excited for school to be done in about three weeks and then travel to the Netherlands and Spain this summer!
I miss you Arizona

Clarabara

Montag, 27. Mai 2019

Grand Canyon

hallo ihr Lieben,
es war wie eine kleine Abschiedsreise vom wunderschönen Staat Arizona, die wir vergangenes Wochenende unternommen haben, als es drei Stunden nordöstlich zu dem Weltwunder, dem Grand Canyon.
Ich habe mir anhand von Bildern im Vorhinein schon oft versucht auszumalen, wie beeindruckend diese riesige Schlucht, die vom Colorado River geteilt wird, wohl sein mag; doch die Realität hat sämtliche Vorstellungen bei weitem übertroffen.
Fast zwei Kilometer kann man in die Tiefe schauen und wir haben nur einen winzigen Teil, des knapp 500km langen Canyons besichtigt, der allein schon super beeindruckend war. Fast zwei Milliarden Jahre Erdgeschichte wurden freigelegt, als der Colorado River Schicht für Schicht ihre Kanäle freigelegt hat, während das Colorado Plateau emporgehoben wurde.
Wir sind nicht wandern gegangen, sondern sind am oberen Rand mit den meisten Touristen geblieben. Es war einfach völlig überwältigend zu sehen, was die Natur so veranstaltet und wie schön sie ist.
Auf dem Rückweg haben wir in Williams, einem typischen Southwestern Town gestoppt, und in einem Diner gegessen- typisch Ami und ich Liebs!

Jetzt gehts dann ans Zeit aufsaugen und Koffer packen..
bis bald
clara

Sonntag, 19. Mai 2019

Endspurt

Hallöchen,
es gibt jetzt einfach mal ein kurzes persönliches Update, anlässlich meinem genau noch einen verbleibenden Monat hier auf der anderen Seite der Welt.
In dieses Abendteuer startend habe ich nicht damit gerechnet mich hier jemals so wohl zu fühlen. Ich hatte meine Stolpersteine die ersten Monate hier, welche ich mir aber größtenteils selbst verschulde. Das ist auch gar nicht schlimm, denn nicht alles im Leben läuft eben immer rund und dafür schätze ich die Zeit, die dann folgte umso mehr. Ich habe hier Freunde und Familie fürs Leben gefunden. Ich habe mein Herz hier in Arizona aufblühen sehen und habe wohl noch nie so viel in so kurzer Zeit erlebt.
Ich bin quasi ein Jahr lang in den Sommerferien gewesen, mit dem passenden Wetter, kaum Stress und vieles zum entdecken und erleben. Jetzt, da der Abschied wirklich bedrohlich nahe rückt finde ich mich immer öfter am reflektieren und nostalgisch zurück blickend auf das Jahr, das mich persönlich (finde ich) total verändert hat. Ich habe meinen Horizont erweitert und ein paar zuvor unbewusste, negative Eigenschaften abgelegt. Ich bin hier bezüglich auf mein soziales Umfeld sensibler geworden. Das liegt daran, dass hier im "Meltingpot" und zusätzlich noch an der Landesgrenze so viele Nationen zusammenkommen und auch dadurch, dass ich hier so aktiv im "Unified" Programm geworden bin, was Begegnungen und Freundschaften zwischen geistig Benachteiligten und nicht Benachteiligten Schülern herstellt.
Ich bin gelassener geworden und bereit mich auf unbekannte Situationen außerhalb meiner Gewohnheitszone zu begeben. Das verdanke ich der gesamt Erfahrung, sowie auch meiner Highschool hier, deren vielen Angebote ich nicht abschlagen konnte und mich dadurch total ins Highschoolleben gestürzt habe.
Ich bin bewusster und auch dankbarer geworden. Nichts kommt von selbst, und tolle Menschen sind nicht selbstverständlich. Die tollen Menschen die ich hier kennengelernt habe, haben mir das gezeigt, so wie meine "2 paar Eltern", die mich immer unterstützen und ohne die ich das hier niemals hätte erleben dürfen.
Das möge jetzt wohl alles ziemlich geschleimt und gespielt sich anhören, doch so ist es nun einmal.
Ich freue mich jetzt schon auf die erste, ursprüngliche Heimat; werde jedoch beim Gedanken an den Abschied von der neuen, zweiten sehr traurig.

Freut euch auf meine letzten Erlebnisse hier
bis bald
Clara

Sonntag, 28. April 2019

Prom

Hallo ihr Lieben,
gestern habe ich etwas erleben dürfen, das nicht einmal jeder Amerikaner während deren Schulkarriere erleben dürfen: ich bin auf einen Highschool Prom gegangen. Von Anfang an meines Jahres hier habe ich damit eigentlich überhaupt nicht gerechnet, da an diesem Ball nur für 11. und 12. Klässler anwesend sein dürfen, es sei denn sie bringen als Date eine Begleitperson aus einer weiter unten liegenden Jahrgangsstufe. Dieses Glück hatte ich, als ich vor circa einem Monat von einem guten Freund hier zum Prom gefragt wurde. Seit dem drehte sich alles um diesen einen großen Schulball. Das perfekte Kleid musste gefunden werden, die passenden Schuhe, ein Termin zum Haare machen, eine Pediküre, das Makeup musste sitzen, der Partner musste farblich abgestimmt sein, wo werden die Bilder gemacht und und und.. Mir war der ganze Trubel etwas sehr, da es immerhin ein Schulball und keine Hochzeit ist. Trotzdem genießt es natürlich jedes Mädchen einen ganzen Tag dem fertig machen zu widmen und dann später Herz und Seele herauszutanzen. Samstag morgen ging es dann zum Friseur, bei dem ich mir das erste mal professionell die Haare machen lassen habe. Über den Tag habe ich mich dann fertig gemacht und wurde schließlich nachmittags von meinem Date für den Abend abgeholt. Ich war nervös vor Freude und Aufregung. Direkt sind wir in einen nahe gelegenen Park gefahren, um dort Bilder zu machen. Ein ganzes Fotoequipment war dort aufgebaut und nach dem vielen lächeln und knipsen war ich ganz schön müde geworden und freute mich umso mehr auf das anstehende Abendessen, bei dem wir sechs andere Freunde dabei hatten.
Mit gefüllten Bäuchen ging es dann in die Innenstadt zum Gebäude des Abends, welches ein großes Gebäude mit Ballsaal und schöner Außenanlage war. Direkt haben wir uns in die Menge gemischt und den Rest des Abends tanzend oder lachend verbracht. Um 23 Uhr war der Spaß dort dann leider vorbei. Ausklingen lassen haben wir den Abend mit einem Becher Eis auf den Schaukeln unseres Nachbarschaft Parks.
Die Nacht war unvergesslich und ich bin so froh diese Erfahrung aus meinem Auslandsjahr mitnehmen zu können.
Nun folgen noch ein paar Bilder:

Mittwoch, 24. April 2019

Jazzband State Festival

Hallo ihr Lieben!
unsere live Reaktion 
völlig müde bin ich gerade nach Hause gekommen, denn heute war kein gewöhnlicher Wochentag! Heute war das Jazzband State festival Arizonas. Um halb fünf in der frühe wurde ich von einem Freund aufgegabelt, und gemeinsam haben wir dann noch alle restlichen Trompetenspieler abgeholt. auf dem Weg zum McDonalds drive-thru (für den Kaffe) und anschließend zur Schule wurde Jazz gehört und mit gesummt. Das war zwar neu für mich, aber genossen habe ich es dennoch. Dann ging es nach Mesa, was circa ein einhalb Stunden von meiner Schule entfernt liegt. Innerhalb des Performance Centers des Colleges in Mesa haben dann über den Tag verteilt unterschiedlichste Schulbands aus ganz Arizona vor der Jury vorgespielt. Einen "Gewinner", wie man es aus dem Sport kennt, gab es nicht, jedoch hat jede Band eine Bewertung bekommen. Und jetzt kommts-

dieses Jahr hat unsere Schulband Schulgeschichte geschrieben: das erste mal überhaupt haben wir die Bewertung "superior with distinction" erhalten, die höchst zu vergebendste Auszeichnung! Wir haben  uns diese Bewertung mit nur zwei anderen Schulen aus ganz Arizona geteilt! Zusammen sind wir nach der Auszeichnung in eine "clinic" gegangen, das ist eine Unterrichtsstunde mit einem der Jury Mitglieder (meist ein Musikprofessor), in der intensiv vertieft und neues gelernt wird. Dort habe ich viel gelernt und realisiert, dass ich die Jazz Musik zu lieben begonnen habe und vor allem meine Band.
Jetzt geht es für mich aber erst einmal ins Bett!

Samstag, 6. April 2019

sweet 16

Hallo mal wieder,
Juhu- endlich 16! Am 27.3. habe ich mein 17. Lebensjahr begonnen und ich würde euch gerne davon berichten. Am Mittwoch, meinem eigentlichen Geburtstag wurde ich mit Blumen und meinen liebsten Süßigkeiten im Badezimmer morgens überrascht. Es war ein ganz normaler Schultag, bis zu meinem Leichtathletikwettkampf der nach dem Schulschluss stattgefunden hat. Mein Coach wusste von meinem Geburtstag und hat mir einen kleinen Kuchen gebracht und hat eine Stadiondurchsage gemacht und alle aufgefordert mir ein Geburstagsständchen zu singen. Das war sehr unerwartet und hat mich unglaublich gerührt. Ich habe niemandem wirklich von meinem Geburtstag erzählt und das hat meinen Tag wirklich unvergesslich gemacht. Nach einem relativ erfolgreichen Wettkampf bin ich mit meinen Gasteltern und einem guten Freund zu meinem neuen Lieblingsrestaurant Chipotle gegangen und haben anschließend noch ein Eis geschlotzt. Völlig erschöpft und glücklich bin ich dann zu Hause ins Bett gefallen. Der große Tag war dann allerdings der Sonntag. Als Geschenk von meinen Gasteltern habe ich nämlich eine Geburtstagsfeier organisiert bekommen in einem großen "Spaßpark" mit Bowlingarena, Spielehalle und Lasertag. Meine 10 liebsten Freunde haben sich die Zeit genommen und gemeinsam haben wir gegessen, gebowlt und gefeiert. Meine Gasteltern haben super viel in die Feier investiert und das hat mich unglaublich gefreut. Alles war dekoriert in Rosegold und weiß, meine liebste Farbkombination und große Luftballons in der Form einer 16 hat über den kleinen Burgern und Cupcakes geprangt.  Ich hatte super viel Spaß, nur ist mir auch aufgefallen, wie sehr ich das alles ja vermissen werde. Meine ganzen Freunde, die Familie, das ist wie ein zweites Zuhause geworden.
Ich freue mich jetzt auf die nächsten Wochen und was diese so für Erlebnisse bereithalten- denn da kommen einige auf mich zu.
Bis dann
Clara

Sonntag, 17. März 2019

New York, die Stadt, die niemals ruht

Und hier ist er: ein Blogeintrag, von dem ich schon immer geträumt habe.
Wer mich gut kennt, weiß, dass neben meinem Bett in Deutschland ein riesiges Wandgemälde ist, welches mein absolutes Traumziel in den Vereinigten Staaten abbildet: New York. Schon immer habe ich davon geträumt, die riesigen Wolkenkratzer und das unglaubliche Getümmel an Leuten selbst zu erleben und das ist nun in Erfüllung gegangen. Ich werde nun versuchen in Worte zu fassen, was ich in diesem einen Tag unglaubliches alles erlebt habe.
Relativ früh morgens haben wir uns auf die Autofahrt begeben, die in Staten Island endete, einem Städtchen auf dem gegenüberliegenden Ufer Manhattans. Mit einer Fähre ging es dann vorbei an der Freiheitsstatue und direkt nach New York. Mein erstes Erlebnis dort war dann eine Fahrt mit der U- Bahn, die sehr an die U-Bahn Londons erinnert. Unser erster Stop war das 9/11 Memorial. Die beiden riesigen Schluchten mit eingebauten Wasserfällen, die an das Attentat vom elften September 2001 erinnern sollen, haben mir Gänsehaut am gesamten Körper gebracht. Am Geländer sind die ganzen Namen derjenigen eingraviert, denen ihr Leben an diesem schrecklichen Tag genommen wurde. Da wird einem dann erst Mals das eigentliche Ausmaß bewusst, da die Schluchten riesig sind und die Namen auch nicht aufzuhören scheinen. Auch sehr rührend ist, dass wenn einer der Verstorbenen Geburtstag hat, wird eine weiße Rose auf den Namen gelegt. Dadurch liegt jeden Tag irgendwo eine Rose.
Danach sind wir dann die Wall Street entlang gelaufen, die zahlreiche Kreditinstitute, sowie die weltgrößte Weltpapierbörse, den New York Stock Exchange beherbergt. Nach einem Selfie mit der Statue George Washingtons, sind wir dann die gesamte Brooklyn Bridge entlang gens Brooklyn gelaufen. Die Architektur lässt einen schon staunen, jedoch ist der anschließende Rückblick auf Manhattan einfach Atem beraubend. Am Ufer der anderen Seite haben wir dann einfach in der wärmer werdenden Frühlingssonne den Ausblick genossen und fleißig Bilder geschossen.
Neben dem Madison Square Garden, einer riesigen Mehrzweckhalle, die auch unter dem Namen "das Mekka des Basketballs" bekannt ist, haben wir dann zu Mittag in einer gar nicht touristischen Pizzeria gegessen. Ich habe eine Honig, Haselnuss Pizza mit Käse gegessen, was erstaunlicherweise unglaublich gut geschmeckt hat.
Als kleines Dankeschön habe ich meinen Gasteltern dann das Ticket auf das Empire State building gekauft, da ich mir diesen Ausblick auf keinen Fall entgehen lassen wollte. In Sekunden ging es die 86 Stockwerke nach oben und trotz Gittern und Zaun wurde mir auf der Spitze trotzdem ziemlich schwummrig beim Blick in die Tiefe.
Wieder zurück auf dem Boden sind wir zur Grand Central Station gefahren, eine Bahnhofstation, die Weltweit die meisten Gleise bürgt. Einen kleinen Insider tipp gibt es hier von mir: Man nehme an der großen Uhr eine Linkskurve, in den ersten Stock vor der "Oyster Bar" und stelle sich in den Diagonalen Ecken mit einem Partner und beginnt dann in die Ecken zu flüstern. Die Architektur dieses Gewölbes erlaubt es den anderen zu hören- interessant und witzig.
Mit einem großen Cookie sind wir dann zur großen Bibliothek New Yorks gelaufen, um die vielen Bücher und den tollen Bau zu bewundern.
Zum Verdauen sind wir dann durch den Central Park gelaufen, der unglaublich riesig ist und einen in dem Schein trügt in einer Millionenstadt zu sein. Da die Füße ziemlich schwer wurden mussten wir dem Tag langsam ein Ende geben, jedoch wurde mir mein Wunsch, den Times Square zu sehen noch erfüllt.
Völlig erschöpft sind wir dann wieder ins Hotel nach Philadelphia gefahren.
Ich bin super dankbar, während meinem Auslandsjahr so viele Ecken Amerikas kennenzulernen. Mit New York hätte ich definitiv niemals gerechnet, deshalb bin ich nur umso glücklicher für die vielen schönen Momente.

Mal sehen ob das noch zu toppen ist,
bis dann
Clara
(der Countdown läuft, nur noch 94 Tage)

Erster Post

Das zweite Geschlecht (The Second Sex)

Vor 70 Jahren veröffentlichte die französische Schriftstellerin und Philosophin Simone de Beauvoir ihre Schrift "Le Deuxième Sexe"...