Sonntag, 16. September 2018

Just some thoughts

Don't you ever wonder about life?

This piece of art you can totally design on your own.
go for it. surround yourself with different people. sharpen it with craziness. create yourself, your surrounding. its all up to you.
sometimes you may look at your creation from a distance to get the whole beauty of it. you'll get to a point where it may seem boring, painted all grey. but can't you see the different shades of grey? can't you see the different textures it was painted with? can't you see the anger, sadness, happiness, love and passion?
use these different emotions, the different brushes for your work. you can't always draw with happiness. but you shouldn't also always draw with sadness. appreciate every emotion and live with it.
if things get to dark, mix white into it. sparkle it up and try something new; switch colors. take every opportunity to try something new. maybe the new, unknown things frighten you now but as soon as you get to know them better they'll be bright and awesome, I promise.
this piece is all yours and individual. if you try to copy it from someone else, you'll fail. you can inspire yourself but don't copy. always make sure to bring in your own style, your own way to create and share your own art.
find people who like your art just the way it is. mix your art with other ones. allow changes to happen, because a change isn't´necessarily something bad.
and don't you ever stop drawing. don't you ever stop continuing doing your own art. thats you. develop. practice. get better. try to get the most out of your piece. try to fill it to the edges and leave no blanc spaces.
live life to the fullest,I mean it.
that's what I am trying to do right now



Freitag, 7. September 2018

Heimweh?

Diese Frage bekomme ich oft gestellt, immerhin bin ich hier schon fünf Wochen. Ich habe hier jetzt einen geregelten Alltag und kenne mein Umfeld ziemlich gut. Sprich nicht alles ist völlig überwältigend und ich finde mehr Zeit für mich alleine und zum nachdenken.
Vor allem Abends- wie gerade- habe ich viel Zeit zum nachdenken. Da kommt dann auch die Sehnsucht nach der Heimat. Ich denke sowas ist normal. Man wächst auf in einem Zuhause und kennt jedes Geräusch: man weiss anhand der Lautstärke der Treppenstufen wer kommt, an dem Laut der Türklinke welches Zimmer geöffnet wird und so weiter. Eigentlich doch verrückt, dass man sowas auf einmal so wertschätzt und vermisst, wenn es nicht mehr da ist, oder? Ich bin einfach super dankbar für meine liebenswerte und für mich perfekte Familie in Deutschland. Ihr habt mir dieses Jahr ermöglicht, diese tollen Erfahrungen, die ich hier sammeln kann, die Freundschaften, die ich schließe und alles andere. Erst diese große Distanz zeigt mir, wie sehr ich euch liebe und wie sehr ihr mich täglich prägt, liebt und unterstützt. Und Mama und Papa falls ihr das lest, ihr seid wirklich die tollsten Eltern die man sich vorstellen kann und ich vermisse euch sehr.

Ich weiß, dass dieser Blogeintrag nicht sehr informativ bezüglich meines Jahres hier ist aber ich finde, dass man auch sowas teilen kann.

Trotz meiner Sehnsucht überwiegt natürlich das Glück, das ich hier erfahre!

Bis dann
stay positive
Clara

Sonntag, 2. September 2018

Wandern in Sedona& Wiedersehen mit Freundin

Hello again!

Gestern hat unser erstes verlängertes Wochenende anlässlich des amerikanischen Tag der Arbeit begonnen und das haben wir direkt für unseren ersten Familienausflug genutzt! Wir waren wandern im nördlich von Phoenix gelegenen Sedona. Dort gibt es unzählige hohe rote Felsen, die an den Grand Canyon erinnern und von denen einige zu erklimmen möglich sind. Die Wanderung an sich war ein abenteuerliches Erlebnis, da man ab und zu auch klettern musste. Die Aussicht, die man dann aber vom Gipfel genießen konnte war es wert! Man hatte einen Überblick über das ganze Tal, welches umrahmt war von den roten Felsen.
Anschließend waren wir Pizza essen und dann auf einem Markt, auf dem selbstgemachter Schmuck und vieles mehr angeboten wurde.

Gegen Spätnachmittag sind wir dann weiter nördlich gefahren, da sich dort meine Freundin und deutsche Nachbarin Tinka aufgehalten hat, die gerade auch ein Auslandsjahr macht. Es war so Surreal und unglaublich! Zwei deutsche die ein Auslandsjahr machen treffen sich auf der anderen Seite der Welt, um gemeinsam Abend zu essen- verrückt. Es hat sich angefühlt wie ein Stück Heimat und das habe ich unglaublich genossen.

Ich bin gespannt was die nächste Zeit für neue Erfahrungen bereithält.
Bis dann
Clara

Spirit conference& football

Hello again!
Unglaublich, dass ich schon seit über 4 Wochen hier bin. Heute werde ich über die Spieit conference und den amerikanischen Football berichten.
Gruppenfoto meines Student Councils
Die Sprit conference ist eine Versammlung von allen Student councils in ganz Phoenix. Der student council ist eine Gruppierung von ausgewählten Schülern der Schule, die alle Events und das gesamte Schulleben, also auch den Schoolspirit, gestalten und organisieren. Ich als Austauschschülerin habe die Ehre ein Teil davon zu sein. Für diese Konferenz sind also alle diese Gruppieringen zusammengekommen in einer Schule etwas außerhalb von Phoenix. Es waren unglaublich viele Schüler dort aber das besonderste an diesem Erlebnis war der unglaubliche Zusammenhalt der Schüler und deren Enthusiasmus ihre Schule zu vertreten.
Nach dem Empfangsprogramm haben wir einer Rede von einem Jungunternehmer zugehört, der das weltweit größte Schülernetzwerk „count me in“ erfunden hat. Er motivierte uns uns einzubringen und gute Vorbilder für andere Schüler sein. Danach gab es einen Tanzwettbewerb und Auftritte der  Cheerleader, Tänzer und des Chors. Dem folgte eine Rede eines ehemaligen Angestellten des weißen Hauses, der geholfen hat den Menschen und der Wirtschaft nach dem 9/11 zu helfen. Er erklärte uns, was einen guten Leiter eines Teams ausmacht. Generell war es ein tolles Erlebnis, da man neue Leute kennenlernen konnte und inspiriert wurde mehr Schüler ins Highschoolgeschehen einzubinden.

Freitags war dann das erste Footballspiel der Saison. Das ist ein großes Ding für amerikanische Schulen. Die Footballspieler sind durch einen Pumakopf (Schulmaskottchen) eingelaufen, begleitet von der Band. Die Cheerleader traten während des gesamten Spieles an der Seite auf. Während der Halbzeit füllte das Spielfeld Schüler, die mit ihren Flaggen eine eingeübte Choreografie vorführten. War man bereit dem "Jungle" beizutreten, dann kam man in einen abgetrennten Schülerbereich, dessen Aufgabe es war die Spieler und Zuschauer zu motivieren, sprich ganz viel Lärm zu machen. Da ich Teil des Student Councils bin ist es meine Aufgabe Essen und Trinken während der Footballspiele zu verkaufen. Als 10. Klässlerin habe ich meinen Platz auf der gegnerischen Seite. Leider haben wir das Spiel verloren, aber das Erlebnis und die Stimmung haben das wett gemacht.

Samstag, 18. August 2018

School Spirit& Unterricht

der typische Schulbus
Langsam neigt sich der sechzehnte Tag dem Ende zu. Ich möchte diesen Blogeintrag den Unterschieden im Unterricht, den Klassenzimmern und dem berüchtigten School spirit widmen. In jedem Klassenzimmer hängt eine Amerikafahne und diese wird jeden Tag stehend geehrt. Während der ersten Tage wurde in jedem Fach ein Pre- Test gemacht, das heißt ein Test, in dem die Fähigkeiten eines Schülers in dem Fachgebiet getestet werden, um potentiell überlegenen Schülern die Möglichkeit zu geben in höhere Kurse anhand ihrer Testergebnisse zu wechseln.  In dem Test in Englisch ging es um die Stärken eines "typischen" Amerikaners, welches nationalstolze Züge durchschimmern lies. Das hat mich sehr erstaunt, da solches Gedankengut ganz bewusst in den Unterricht eingebunden wird.
Der Unterricht an sich wird nicht mit der Klasse erarbeitet, sondern Powerpoint Präsentationen dominieren den Unterricht, sodass man das zu Lernende nur abschreiben muss, meistens in Lückentexte. Hausaufgaben werden kaum gegeben,  sondern Texte am Computer während dem Unterricht getippt. Die Atmosphäre während des Unterrichts ist sehr entspannt und schülerfreundlich. Während Stillarbeitsphasen wird Hintergrundmusik abgespielt, um die Atmosphäre schöner zu gestalten.  So etwas ist wohl auch nur deshalb möglich, da man jeden Tag das Fach über einen längeren Zeitraum hat.
Verglichen zu Deutschland sind die Schultage gleich lang, jedoch sind mehr Stunden darin enthalten, da man insgesamt nur eine Stunde frei hat. Das Ziel des Unterrichts ist es, es zu versuchen und nicht unbedingt erfolgreich zu sein. Das heißt, dass auch schwache Schüler das Unterichtsziel erreichen können, da sie es ja versucht haben.

Da ich im Student Council, einer Art Versammlung von Schülern, die auerunterrichtliche Projekte organisieren und generell versuchen das Schulleben angenehmer zu machen, mitwirke hatte ich am vergangenen Freitag meint erste Erfahrung mit dem Highschool Spirit gemacht: Ein Tanz für die neuen Neuntklässler der Schule.Es war keine Anwesenheitspflicht und trotzdem waren fast alle Neuntklässler dort. Alle haben sich unterhalten und sich sehr gut verstanden.  Anschließend hat der Student Council noch in der Sporthalle übernachtet, um die Gemeinschaft zu stärken, was auch sehr gut geklappt hat.

Ich bin sehr gespannt, was die nächsten Wochen für mich bereit halten.
Grüße
Clara

Donnerstag, 9. August 2018

Die erste Schulwoche

Hello again,
Heute bin ich genau eine Woche in den USA und die erste Schulwoche ist fast geschafft.Von Montag bis heute, also Donnerstag, hatte ich Volleyball Tryouts, das heißt jeder der will kann dort Volleyball trainieren und am Ende wird dann entschieden, wer es in das Volleyballteam schafft. Es war eine völlig neue Art zu trainieren: dem Coach wird laut mit "Yes Sir" oder "No Sir" geantwortet und alles passiert im Stillen unter höchster Konzentration. Es erinnert etwas an das Militär. Der Spirit hier ist dagegen riesig: jeder klatscht sich ab, entweder um zu motivieren oder um sich zu freuen. Wenn man nicht spielt schreit man von der Seite motivierende Worte zu. Ich war direkt integriert uuund habe es erfreulicherweise ins Team geschafft!!

Der Haupteingang meiner Highschool
Jetzt aber zum Schulleben: Der Unterricht beginnt um 7.20Uhr. Davor ist es keinem Schüler erlaubt in den Schulgängen zu sein, sondern man muss außen bleiben bis es läutet. Wenn es dann läutet springen alle förmlich auf und laufen hastig zu ihren Klassen. In meiner ersten "Period" (ungefähr 100 Minuten) habe ich Culinary Arts, was so viel wie Kochen ist. Das heißt ich habe Unterricht in einer Profiküche und lerne dort einfache Dinge zu Kochen, verschiedene Techniken und wie man professionell die Küchen putzt.
Danach habe ich Englisch auf dem 3. Level. Es gibt 4 Levels. Bis jetzt haben wir nur Organisationssachen erledigt, also kann ich noch nichts über das Unterrichtsniveau sagen. Die Art alles super kleinschrittig zu behandeln lässt mich allerdings darauf schließen, dass es an schwächere Schüler angepasst ist.
In der 3. Period habe ich dann Student Council, was so etwas ähnliches wie die SMV ist, also eine Versammlung von ausgewählten Schülern, die unter der Leitung einer Lehrerin außerschulische Dinge wie Schulbälle oder Footballspiele organisieren.
Nach diesem entspannten Teil geht es in die erste wirkliche Pause (die allerdings auch nur eine halbe Stunde lang ist) und ab zum Mittagessen. Man kann dort zwischen verschiedensten Dingen wie Pizza, Burger, Salat, Wurst und so weiter auswählen und bekommt dazu optional noch Früchte, Trinken und einen Nachtisch. Erstaunlicherweise kostet das nur 2,50$! In Deutschland bekommt man ein vergleichsweise trostloses Essen für 3€.
Zu guter Letzt kann ich dann noch 100 Minuten tanzen. Und abschließend geht es mit dem typischen gelben Schulbus nach Hause.
Jetzt möchte ich noch von  ein paar Dingen berichten, die mir aufgefallen sind. Besonders finde ich, dass ich die gleichen Fächer jeden Tag habe. Ausserdem ist es ungewohnt, dass die Lehrer an der Türe ihres Klassenzimmers stehen und jedem die Hand schütteln, bevor sie selbst dann als Letztes den Raum betreten. Bezüglich der Lehrkräfte ist die große Mehrheit weiblich, welches ich in Deutschland anders wahrgenommen habe. Der Unterricht ist viel mehr technikbezogen, was ich nicht unbedingt unterstütze. Hausaufgaben werden zum Beispiel auf Webseiten veröffentlicht und dort ebenfalls hochgeladen. Das heißt auch, dass jeder Schüler in der Schule seinen eigenen Laptop hat. Bevor man also zum eigentlichen Relevantem, dem Unterricht kommt, werden erst mal jedem Schüler unzählige Accounts erstellt, was ewig dauert aufgrund dem kleinschrittigem Vorgehen.

Das wars erstmal

Clara

Samstag, 4. August 2018

Flug & erste 24 h

Hello again,
dies ist mein erster Post aus den USA! Ich bin gut angekommen, es gab weder Komplikationen noch Verspätungen beim Reisen, jedoch zog sich alles sehr lange. Ich war insgesamt 25 Stunden unterwegs, was anstrengend war.
Das Essen im Flugzeug war sogar gut und meine Sitznachbarn haben sich nicht beschwert, wenn ich sie zum wiederholten Mal bitten musste, ob sie für mich aufstehen könnten, da ich - wohl vor Aufregung- schon wieder aufs Klo musste.

Als ich dann endlich in Phoenix angekommen bin, habe ich meinen Koffer gesucht und mich dann an einen Informationsstand gestellt, da ich nicht wusste, wo meine neue Familie mich erwarten würde. Wir haben uns dann nach einer Weile gefunden und ich wurde sehr herzlich mit Blumen und einem Plakat empfangen. Das Eis war direkt gebrochen. Meine Gasteltern waren in Begleitung von Matthew, dem Bruder meines Gastvaters,  und dessen Frau Eva gewesen. Alle waren sehr herzlich und sind mir direkt sympathisch erschienen. Anschließend sind wir in einem Diner Burger essen gewesen, der schon seit den 50er Jahren Menschen mit seinem unglaublich guten, typisch amerikanischem Essen beglückt.
Hier habe ich dann das erste Mal Erfahrungen mit dem Refill von Trinken gemacht. Unaufgefordert bekommt man ein neues volles Glas des gleichen Getränks ohne dies bezahlen zu müssen.
Danach sind wir dann heimgefahren und ich durfte das erste Mal mein neues Zuhause sehen. Wir wohnen in einem außen gelegenen Stadtteil von Phoenix. Alle Häuser sind sandsteinfarben gestrichen. Die Katzen haben mich direkt empfangen und im Moment liegt eine auf meinen Beinen.
Die erste Nacht habe ich super geschlafen und konnte gut morgens aufstehen, da dort eine Führung in den Schule war und ich meine Fächer für das gesamte Jahr wählen konnte. Die Schule ist riesig, mit drei zweistöckigen Riesengebäuden, Sportanlagen und einem großen Innenhof bin ich erst mal ins Staunen gekommen. An dieser Stelle möchte ich eine Eigenschaft der Amerikaner nennen, die ich jetzt schon sehr zu lieben gelernt habe: Freundlichkeit. Alle sind so freundlich, machen Komplimente und reden mit einem, obwohl sie nicht dazu aufgefordert werden. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und meine Fächerwahl lässt mich gespannt auf die ab Mittwoch beginnende Schulzeit warten: Tanz, Sport, Spanisch, Englisch, Geschichte und Kochen sind alle die ich mir merken konnte. Kein Mathe, keine Naturwissenschaften- ein Träumchen.
Am Montag werde ich dann versuchen ins Volleyballteam zu kommen und vielleicht werde ich noch Theater spielen. Den restlichen Tag haben wir dann Einkäufe erledigt, wie neue Sportkleider, da ich diese jeden Tag brauchen werde. Die Läden haben ein völlig anderes Verständnis von Einkaufen als ich es bis jetzt gewohnt war. Es soll nicht eine angenehme Atmosphäre in schönen vier Wänden geschaffen werden, sondern alles an einem Ort, um nicht mehrere Läden aufsuchen zu müssen. Also konnten wir Sportkleider, Kosmetik, Dekoration für mein Zimmer, Essen und Trinken und Schulzeug in einem Laden finden. Theoretisch hätten wir auch noch einen Fernseher, Wanderbekleidung und Autoräder oder Gartenbepflanzung dort kaufen können- unglaublich. Wir suchten jedoch mehrere Läden aufgesucht, um ein größeres Sortiment zu haben. Bezüglich des Essens konnte ich mit dem Staunen nicht mehr Aufhören: grüne Tacos, Torten Cookies, Minz Oreos und viel mehr.Erschreckend fande ich, dass alles in kleine Plastiktüten verpackt wird, in welche vielleicht 4 Produkte passen. Der Plastikverbrauch ist riesig und scheint Alltag zu sein. Abends waren wir wieder mit Matthew, Eva und Joes Vater Larry und dessen Partnerin Pizza essen. Völlig erschöpft, aber glücklich bin ich dann ins Bett gefallen.
Das wars erst mal,
Clara

Erster Post

Das zweite Geschlecht (The Second Sex)

Vor 70 Jahren veröffentlichte die französische Schriftstellerin und Philosophin Simone de Beauvoir ihre Schrift "Le Deuxième Sexe"...